5 Schulen ausgewählt im Ideenwettbewerb passt! Innovative Berufsorientierung in der Region Trier

Ausgewählte Schulen erhalten Fördermittel sowie fachliche Begleitung bis Sommer 2018

Trier, 16. Dezember 2016. Im Rahmen des Ideen- und Förderwettbewerb passt! Innovative Berufsorientierung in der Region Trier 2016-2018 hat nun eine Jury 5 Schulen ausgewählt, die in den kommenden zwei Jahren ihre Konzepte zur Berufsorientierung sowohl mit Fördermitteln als auch fachlicher Begleitung umsetzen können. In der Jury engagierten sich Vertretende der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), der Handwerkskammer sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, der Nikolaus Koch Stiftung sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

„Wir hatten eine breit gefächerte Jury mit Experten aus der Region im Bereich Berufsorientierung, die ganz verschiedene Blickwinkel mit einbrachten“, so ein Jurymitglied. Das Besondere an passt! sei der Modellcharakter: Schulen könnten neue Konzepte und Maßnahmen erproben, die anschließend in die Region getragen würden. Der Schwerpunkt von passt! 2016-2018 liegt auf digitaler Bildung sowie der erfolgreichen Partizipation von Eltern. Ausgewählt hat die Jury die folgenden Schulen:

 

Stefan-Andres-Realschule Plus mit Fachoberschule, Schweich
Konzept: „Berufswahl-AG“ – fiktive Bewerbungsgespräche unter Realbedingungen, Potentialanalyse, Berufswahlraum mit technischer Ausstattung, Berufsinfobörse, Datenbank mit möglichen Praktikums- und Ausbildungsbetrieben.

 

Kurfürst-Balduin-Realschule Plus, Wittlich
Konzept: „KBR-Werkstatt Plus“ als Auftakt-Element eines langfristigen Entwicklungsfeldes zur Weiterentwicklung der Studien- und Berufsorientierung; inklusiver Aspekt; Potentialanalyse, Einbezug aller Bereiche schulischer Arbeit, Werkstätten mit Rhetorik, Präsentation etc.

 

Ruwertalschule Grund- und Realschule Plus, Waldrach
Konzept: Früher und altersgemäßer Einstieg in die Berufsorientierung, Klassenstufe 1-7, Förderung von Selbstständigkeit, Sprach- und Leseförderung, Umgang mit digitalen Medien, Berufereporter: Erforschung und digitale Reportagen von Firmen und Berufen in der Region, Erfinderwerkstatt: selbstständiges Entwickeln und Verkaufen von Produkten.

 

Freiherr vom Stein Realschule Plus, Bernkastel-Kues
Konzept: „Joblabor – Arbeite an deiner Zukunft“: Schüler sollen eine „JobScout-Ausbildung“ machen und so zu Berufsorientierungsexperten werden und andere Schülerinnen mit Rat und Kenntnissen zu Seite stehen; offenes Joblabor.

 

Thomas-Morus-Gymnasium, Daun
Konzept: „Career Pathways-Exploring Opportunities abroad – Chancen im Ausland erkunden”: Erweiterung der Schulpartnerschaft mit Wisconsin um das Modul der Berufsorientierung, Teilnahme am Berufsorientierungsprogramm der Partnerschulen sowie des Career Centers, University of Wisonsin; Brieffreundschaften in den 5. und 6. Klassen im Fach Englisch mit Berufsorientierung als Thema „my parents at work“, Stärkung der Internationalisierung.


Die 5 neuen passt!-Schulen werden bei der Auftaktveranstaltung am 24. Januar 2017 in Trier ausgezeichnet.

 

Die Mitglieder der passt!-Jury im Bild (© DKJS, v. l. n. r.): Torsten Stoffel (ADD), Ulrike Dickel (NKS), Alexandra Lossjew (IHK Trier), Dr. Manfred Bitter (NKS), Petra Kollmann (HWK Trier), Vanessa Agné (DKJS), Wilke Ziemann (DKJS)

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